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Resopal: Öko-Platte macht Umsatz

17.01.12 - 08:16 Uhr
Beim renommierten Schichtstoffhersteller stehen alle Zeichen auf Fortschritt – sei es bei den Produktinnovationen, bei den Mitarbeitern oder der positiven Geschäftsentwicklung. Wie Donald Schaefer, Geschäftsführer der Resopal GmbH, mitteilte, setze man weiter konsequent auf den Einklang aus sozialen, ökologischen und ökonomischen Zielen. Um diese Philosophie auch in den Produkten zum Ausdruck zu bringen, sei die vor einem Jahr vorgestellte Biokompositplatte „RE-Y-STONE“ kultiviert worden.

Donald Schaefer, 64, plant seinen Abschied als Geschäftsführer der Resopal GmbH bis spätestens Ende 2012. Sein Nachfolger ist bereits im Unternehmen und heißt Christof Rauen.

Resopal experimentiere mit Farbgebungen, die trotz des dunklen Naturharzes Vielfalt bieten sollen, und erweitere den Einsatzbereich des biologischen Werkstoffes. Neues­ter Clou: Fensterbänke und Fußboden. Weil „RE-Y-STONE“ emissions- und petrolfrei sei, seien die Produkte im Zweifelsfall sogar genießbar, so Schaefer. Der Boden besteche durch seine Robustheit, obwohl bei „RE-Y-STONE“ kein Melamin oder Korund zum Einsatz komme. Auf der Interzum im Mai habe er die erste große Belastungsprobe bestanden. Anfang Dezember ist der Boden in Form von 1488 mm x 293 mm x 11,7 mm großen Paneelen auf den Markt gekommen.

„Ordentlich verkauft“ habe man das Basisprodukt „RE-Y-STONE“ gleich nach der Interzum, berichtet Schaefer. Vor allem die renommierten Marken, die ihre Corporate Identity nachhaltig ausrichten, zeigten Interesse. Eine Partnerschaft mit der Sentinel-Haus Institut GmbH (SHI), Freiburg, die wohngesunde Baukonzepte umsetzt, trägt bereits Früchte: Fast 5000 Kindergärten wurden mit „RE-Y-STONE“ ausgestattet. Allein mit der Biokompositplatte habe man so in diesem Jahr zwei bis drei Millionen Euro Umsatz generiert. 2012 soll dieser Wert auf zehn Millionen Euro steigen.
Für die Zukunft denkt Resopal darüber nach, auf 35.000 Quadratmetern Fläche zusammen mit dem Land Hessen und der Gemeinde Groß-Umstadt ein Biomassekraftwerk zu bauen. Aus Schichtstoffabfällen lässt sich damit Wärme für die Pressen erzeugen.
Schaefer rechnet zum Ende dieses Jahres mit einer knapp 20-prozentigen Umsatzsteigerung. Danach stünde der Umsatz für 2011 bei über 150 Millionen Euro. Die nicht berechenbaren Rohstoffpreiserhöhungen wirken sich auf die Umsatzrendite aus. Der Exportanteil sei auf hohem Niveau stabil. 44 Prozent der Resopalprodukte finden ihre Bestimmung vor allem in Skandinavien, Polen, der Türkei oder Russland.
Resopal beschäftigt 640 Mitarbeiter. Bei der guten Geschäftsentwicklung rechnet Schaefer aber zum Jahresende damit, zehn weiteren Menschen einen Arbeitsplatz bieten zu können. Mit der Vorstellung von Christof Rauen kündigte Schaefer, 64, sein Ausscheiden aus dem Unternehmen bis spätestens Ende 2012 an. Rauen kommt als Maschinenbauingenieur aus einem ebenfalls zu ITW gehörenden Unternehmen und wird bereits seit 1. April 2011 von Schaefer eingearbeitet.

www.resopal.de

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